Klyo Graz Restaurant

Klyo Graz X Vulcano

Wir haben unsere Kamera und unseren Schinken gepackt, und uns auf den Weg in ein ganz besonderes Kulinarik-Universum gemacht. Das neue Klyo im Herzen von Graz verzaubert seine Gäste mit einer einzigartigen Geschichte und außergewöhnlichen Karte – zu welcher auch wir unseren Beitrag leisten dürfen. Bei einem Kaffee mit Schlossbergblick erzählt uns der gebürtige Steierer und Klyo-Betreiber Manfred von seiner Vision und der geglückten Eröffnung seines zweiten Lokals. 

Frühstück Klyo

Frühstück. Fancy. Fotoready.

Im Klyo gibt es alles, was das Herz begehrt. Und der Gaumen. Und das Auge. Ok, also eigentlich kann man gleich sagen, alles was man(n) aber vor allem Frau begehrt. Das Publikum im neuen In-Lokal ist jung, weiblich und bruncht für sein Leben gerne. „Wir passen uns ganz stark unseren Gästen an. Unsere Cocktails sind rosaroter geworden, die Drinks fruchtiger“, erzählt Manfred. Hier muss alles fotoready sein, vom Kaffee bis zum Klo. Der Gastgarten mit Blick auf den Schlossberg ist grün und lichtdurchflutet, die Speisen werden auf selbstgemachtem Geschirr serviert und das Latte Art Herz am Kaffee verzaubert selbst den größten Morgenmuffel. Das Essen noch kaum am Tisch, werden freudig die Handys gezückt. Instagram spielt hier nicht nur für die Gäste, sondern dementsprechend auch für den Gastgeber eine bedeutende Rolle. Werbung im klassischen Sinne ist für diesen längst überflüssig: Ganz nach dem Motto „Die beste Werbung sind zufriedene Kunden“ füllt sich der Insta-Feed mit authentischen Fotos von Besuchern anstatt großer werbetechnischer Inszenierung. 

 

Göttliche Geschichte

Ihren Ursprung findet die Klyo Geschichte in ihrem ersten Lokal in Wien. Angesiedelt in der Urania, einem geschichtsträchtigen Haus mit Sternwarte, musste damals auch eine Markengeschichte her, die diesem besonderen Standort (und den Ansprüchen von Inhaber Manfred) würdig wird. Der Name fiel dabei auf  Klyo, die Muse der Gesichtsschreibung, die so wie Urania eine Tochter des Zeus war. Rund um diese Marke hat man dann ein Klyo-Universum geschaffen, das mit all seinen kleinen Details zu einem großen, stimmigen Gesamtkonzept verschmilzt. Vom Serviettendesign über die Wandbemalung bis hin zur Namensfindung der Gerichte – als Gast taucht man hier in eine Welt ein, die auch nach mehrmaligen Besuchen immer wieder neue Details offenbart.

So hat auch der Standort in Graz geschichtlich so einiges in seinen Mauern stecken. Seit Mitte der Achtziger Jahre traf man sich hier in der Alten Münze auf “ a Schnitzel, und a Mischung bitte!“. Als neuer Pächter des 330 Jahre alten Hauses hat Manfred – als gebürtiger Steirer – eine ganz besondere Verbindung zum neuen Lokal am Grazer Schlossbergplatz.  

Klyo Graz Schlossbergplatz
Klyo Graz Schlossbergplatz

„Habt’s ihr nix zum Essen?“ 

Eine Frage, die sich geschichtsbedingt beim älteren Klientel im Klyo schon das ein oder andere Mal aufgetan hat. „Die Gäste aus der ehemaligen Alten Münze können mit einem Avacoacado Brot nicht wirklich etwas anfangen“, lacht Manfred. Das Herzstück der Speisekarte ist das Frühstücksangebot. Und zum Frühstücken ist es hier übrigens nie zu spät – das geht nämlich getrost von 9 bis 18 Uhr. Dann ist aber Schluss – zumindest mit Müsli, Ei & Co.. Nur Rohschinken von unseren Vulcano Schweinderln gibt’s hier all day long, auch noch nach 18 Uhr, wenn die Frühstückskarte Antipastischmankerln weicht. Dazu gibt’s Sternzeichen-Cocktails, die dazu einladen, noch etwas länger unter dem Grazer Abendhimmel zu verweilen.

V: Ein guter Gast ist jemand … M: „der sich mit uns freut und sein Gericht nicht 100 Mal umgestaltet.“

Die Gerichte im Klyo sind sehr durchdacht, nicht nur was den Geschmack und die Geschichte drumherum betrifft. Nachhaltigkeit spielt für die Gastgeber eine große Rolle, und diese beginnt schon im Einkauf. „Das beste Beispiel dafür ist unser eigener Kaffee“, erzählt Manfred. „Wir sind durch Zufall über einen bekannten Röstmeister an einen Herren aus El Salvador geraten. Dessen Familie bewirtschaftet seit 5 Generationen eine Kaffeefarm am Vulkanland mit einzigartigen Qualitätsbohnen. Dort bestellen wir seither unsere Ernte Bereits im Vorfeld und zahlen der Familie einen fairen Preis.“ Eine Beziehung, über die beide Seiten sehr dankbar sind. Geröstet wird der Kaffee im Anschluss in Wien und daraufhin in Papiersackerln für den Shop verpackt oder in Metallküberln an die Lokale geliefert, um Müll so gut wie möglich zu vermeiden. 

Auch die Speisen sind so gestaltet, dass sie eine hohe Qualität und passende Größen aufweisen, damit so wenig wie möglich weggeschmissen werden muss. Umso größer ist die Freude im Klyo, wenn diesen Nachhaltigkeitsgedanken auch die Gäste teilen, die Gerichte so bestellen, wie sie in der Karte stehen und nicht hinterfragen, dass Qualität ihren Preis hat.

V: Der letzte schöne Momemt der mir gezeigt hat, dass sich harte Arbeit auszahlt war … M: „als ich 3 Wochen nach der Eröffnung am Samstagvormittag auf einen Kaffee beim Team vorbei schauen wollte und die Schlange bereits um 9 Uhr morgens bis um die Ecke gestanden ist.“

Mit Herzblut und Mut

„Man muss die Dinge, die einem das Leben schenkt, dankbar annehmen und zugreifen.“ Manfred weiß, dass die schönsten Geschichten mit Mut beginnen, so auch die des neuen Klyo’s in Graz. Einen derartigen Standort mit wunderschöner Geschichte und wunderschönem Ausblick bekommt man schließlich nicht alle Tage zur Pacht serviert.

Und apropo Servieren: Empfangen wird man im Klyo von einem jungen motivierten Team, das vor Begeisterung sprüht. Rund 20 Mitarbeiter hauchen dem Schlossbergplatz neues Leben ein und ziehen Einheimische wie Touristen an. „Es ist schön zu sehen, dass die Leute etwas cool finden, in das man so viele Gedanken und Herzblut gesteckt hat“, freuen sich die Gastgeber.

Klyo Graz Team

V: Mein Team ist glücklich wenn … M: „die Bude voll ist!“ 

Eine harmonische Kombination

Knuspriges Öfferl Krustenbrot, Vulcano Rohschinken, 2 pochierte Eier, Blattspinat, Kräuter und Sauce Hollandaise. Eine Kombi, die passt – kulinarisch als auch partnerschaftlich. Es ist vor allem das Bewusstsein für Regionalität und Qualität, das uns beide verbindet. Umso mutiger man mit Themen wie Lebensmittelproduktion und Nachhaltigkeit umgeht, umso stärker bringt man es auch unter die Leute. „Wir merken, die Menschen sind bereit mehr zu bezahlen, wenn sie Werte und Qualität hinter den Produkten kennen“, freut sich Manfred über die Wertschätzung und das Umdenken in der Gesellschaft. Eine Freude, die wir teilen. Und einen Beitrag für mehr Bewusstsein, den wir Hand in Hand schaffen.

Danke euch dafür, liebes Klyo.

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